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Unseriöse Gentechnik-Geschäfte
Illegalen Mais verkauft: Der Schweizer Agrarkonzern Syngenta hat vier Jahre lang in den USA eine nicht zugelassene Gen-Mais-Sorte anbauen lassen. Über 180.000 Tonnen des illegalen Maises gelangten als Futter- und Lebensmittel in den Handel. Als der Konzern das angebliche Versehen bemerkte, informierte er nur die Aufsichtsbehörde. Auch diese schwieg. Erst Journalisten machten im März 2005 den Skandal öffentlich. Die „Strafe“ für Syngenta: 375.000 Dollar. Wegen Bestechung verurteilt: Monsanto, der größte Gen-Saatgut-Produzent der Welt, ist Anfang 2005 in den USA zu einer Strafe von 1,5 Millionen US-Dollar wegen Bestechung verurteilt worden. Ein Angestellter der indonesischen Filiale des Konzerns hatte 50.000 Dollar an einen Umweltbeamten der indonesischen Regierung gezahlt. Mit dem Geld sollte eine Umweltverträglichkeitsprüfung für den Einsatz genmanipulierter Pflanzen verhindert werden. Monsanto gab zu, dass von 1997 bis 2002 insgesamt 700.000 Dollar an verschiedene indonesische Regierungsbeamte geflossen waren.
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