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3.920 Spitzenköche gegen Genfood

420 Spitzenköche gehören der deutschen Sektion von Eurotoques, der Vereinigung europäischer Spitzenköche, an. Die deutschen Kochkünstler lehnen Genfood ab, ebenso wie ihre mehr als 3.500 Kollegen in 18 Mitgliedsländern in ganz Europa. Ernst-Ulrich Schassberger, Präsident von Eurotoques Deutschland, zählt die Gründe auf:

  • Jeder Eurotoques-Chef in allen Mitgliedsländern hat sich der traditionell-handwerklichen Küche mit frischen, saisonalen und unverfälschten Lebensmitteln verpflichtet.
  • Wir tragen eine hohe Verantwortung für das, was wir unseren Gästen anbieten. Aus diesem Grund setzen wir keine unsicheren Produkte und Rohstoffe ein. Und dazu gehören gentechnisch veränderte Nahrungsmittel.
  • Genfood birgt viele Risiken, von der Freisetzung beim Anbau bis hin zu neuen Allergien bei den Verbrauchern. Die Chancen der Gentechnik stehen in keinem Verhältnis zu den Risiken.
  • Genfood gefährdet die Artenvielfalt und untergräbt unsere natürlichen Grundlagen.
  • Der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen in der Landwirtschaft unterstützt die Konzentration auf wenige industrialisierte Großbetriebe. Dadurch haben die kleinen, regionalen Erzeuger, die uns die besten Grundstoffe für unsere Küche liefern, das Nachsehen.
  • Genfood verstärkt den Trend zu industrialisierter Nahrungsmittelherstellung, bei der standardisierte Massennahrungsgüter mit einer Vielzahl von Zusatzstoffen angereichert, europaweit transportiert werden und europaweit gleich schmecken.
  • Für uns ist der Gentransfer nur ein Beispiel, wie die industrielle Nahrungsmittelproduktion ohne ethische oder moralische Grenzen die Natur umbaut. Weitere Beispiele sind der Einsatz von künstlichen Farbstoffen, synthetischen Aromen sowie die gesamte Konservierungschemie.

Natur schmeckt besser:

Die Eurotoques-Spitzenköche (hier in der Bildmitte der deutsche Präsident Ernst-Ulrich Schassberger) lehnen Industriefood ab.

 

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