75 Prozent der Deutschen wollen kein Genfood auf dem Teller.
Doch für viele Verantwortliche sind solche Umfrageergebnisse
abstrakt. Ganz konkret dagegen sind Briefe, Postkarten,
Faxe und E-mails, in denen Menschen ihre Meinung sagen
und deutlich machen: Wir wollen ernst genommen werden.
Wenn sich Briefe zu Bergen türmen, E-mails die Server
verstopfen und Petitionen von Millionen unterschrieben
sind, dann macht das Eindruck. Sie können diesen Eindruck
verstärken:
Aktion
Anbaustopp
Der Informationsdienst Gentechnik zeigt,
wie man sich gegen den Anbau von Gen-Pflanzen wehren
kann.
Gentechnik-Angriff
abwehren
Die Internet-Aktivisten von www.campact.de
haben einen Brief an die örtlichen Bundestagsabgeordneten
vorbereitet. Einfach reinklicken und losschicken.
Post
von Bioland
Der Anbauverband hat für Landwirte, Verarbeiter und Verbraucher Musterbriefe
an Minister und Abgeordnete zum Ausdrucken ins Netz gestellt.
Post
für Horst
Der Bund Naturschutz in Bayern hat
einen Musterbrief entworfen. Er erklärt dem Minister
ausführlich, warum die Grüne Gentechnik der
falsche Weg ist.
Sehr
geehrte Abgeordnete,
Die Interessengemeinschaft für
gesunde Lebensmittel hat einen Brief an die Bundestagsabgeordneten
entworfen und bitte Sie, eine Änderung der Haftungsregeln
abzulehnen. Ein Schreiben
speziell an CSU-Abgeordnete hat der Bund Naturschutz
in Bayern ins Netz gestellt.
Einmal
gentechnikfrei bitte
Die Verbraucherzentrale NRW
hat eine Postkarte als Download ins Netz gestellt. Mit
ihr kann man Kantinen und Restaurants fragen, ob sie
tatsächlich gentechnikfrei kochen.
Save
our Seeds
Die Kampagne fordert in einer Petition
an die Bundesregierung und EU ein Reinheitsgebot für
Saatgut. Man kann online unterschreiben.
Sehr
geehrte Frau Bundeskanzler ...
Bitte halten Sie
das Saatgut sauber. Die optisch wunderschönen Postkarten
von Save our Seeds kann man direkt als E-mail an das
Kanzleramt schicken, als pdf-Datei ausdrucken oder in
größeren Mengen bestellen.
Greenpeace
Einkaufsnetz
Hier können Sie
per
E-Card ihren Kühlschrank zur gentechnikfreien Zone
erklären
Gegen
Gen-Soja in den Futtertrögen von Müller-Milch-Kühen
protestieren
Unterschriften
für eine Kennzeichnung von Genfutter bei tierischen
Lebensmitteln sammeln
Mit
einer E-card Bekannte über Weihenstephaner Gen-Milch
informieren
"Ich
will gentechnikfreie Hamburger" Bei der Verbraucherorganisation
Foodwatch kann man einen Brief an die deutsche McDonald-Zentrale
schicken und die Hamburger-Brater auffordern, auf Gensoja
als Futtermittel für Rinder zu verzichten.
Sehr
geehrter Herr Bürgermeister... Der BUND hat
ein ganzes Aktionspaket zusammengestellt, mit dessen
Hilfe Sie sich an Ihre Gemeindeverwaltung wenden können.
Darunter sind auch Musteranträge, keine Gentechnik
auf kommunalen Flächen einzusetzen sowie die Gemeinde
zur gentechnikfreien Zone zu erklären.
Take
action and save life Eine privat organisierte Unterschriftensammlung
mit Listen zum Ausdrucken und einem Formular zum Online-Unterschreiben.
Memorandum
zur Koexistenz In der anthroposophischen Freien Hochschule
für Geisteswissenschaft in Dornach in der Schweiz
ist eine ausführliche Denkschrift entstanden, die
durch Online-Unterschrift unterstützt werden kann.
Gentechnikfrei-Resolution In Österreich
haben bereits über 100 Gemeinden eine Gentechnikfrei-Resolution
beschlossen. Der Text kann, entsprechend geändert,
auch an deutsche Gemeinden als Antrag geschickt werden.
Spitzenköche
gegen Gentechnik Eurotoques, die Vereinigung der
europäischen Spitzenköche, sammelt Unterschriften
für eine Kennzeichnungspflicht für tierische
Produkte. Die Liste
zum Ausdrucken.
"Ich
fordere ein Verbot... Die Coordination gegen Bayer-Gefahren
(CBG) informiert seit Jahren über Unsoziales und
Umweltgefährdendes beim Bayer-Konzern. Der ist auch
einer der großen Gen-Saatguthersteller. Die Forderung
ist klar. Ein Verbot der grünen Gentechnik solange
Langzeitrisiken und Haftung nicht geklärt sind.
Am Ende der Seite unterschreiben.
Rettet
die Bienen Der Bund der Berufsimker appelliert mit
einer E-Mail-Aktion an die Bundesregierung, die Bienenvölker
wirkungsvoll vor den Gefahren genmanipulierter Pflanzen
sowie bestimmter Pestizide zu schützen.
Für
ein gentechnikfreies Bayern Der Bund Naturschutz
in Bayern sammelt Unterschriften und bietet Aktionspostkarten
an, die man an Supermärkte, Restaurants und Landwirtschaftsminister
Seehofer schicken kann.
Weitere Adressen
Wenn Sie politischen Entscheidungsträgern persönlich
schreiben wollen: Hier finden Sie die Adressen:
Die
Abgeordneten des deutschen Bundestages . Sie können
nach Wahlkreisen und Namen suchen.
Die Mitglieder
des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz im Bundestag
Die
Mitglieder des Bundesrates
Die Abgeordneten
des Europäischen Parlaments (EP). Sie können
nach Namen, Ländern, Fraktionen suchen.
Die Abgeordneten
des Agrarausschusses im EP
Die Abgeordneten
des Ausschusses für Verbraucherschutz und Umwelt
im EP
Zu Ihren Landesregierungen
und Landtagsabgeordneten finden Sie über diese
Linksammlung.