Nachrichten | 27.11.2006

„Mein – Nein“

Neue Verbraucher-Aktion zum Thema Gen-Food

Starkoch Vincent Klink hat die Internet-Initiative www.mein-nein.de eröffnet. Ihr Ziel ist es, dass möglichst viele Haushalte mit einem Statement klarmachen, dass sie Genfood ablehnen. Um die vielen einzelnen „Nein“ zusammenzuführen, steht auf der Internetseite ein aus vielen kleinen Kästchen (Pixel) aufgebautes „Nein“. Man klickt eines der noch freien Kästchen an und trägt in dem sich öffnenden Fenster Name, Adresse und sein persönliches Statement zum Thema Gentechnik in Lebensmittel ein.

Entwickelt haben die Idee die katholischen Verbände des Bistums Rottenburg-Stuttgart und das Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft Baden-Württemberg. „Mit unserer Aktion möchten wir möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben, sich öffentlich zum Thema Genfood zu äußern. Aus vielen "Mein-Neins" wird ein großes gesellschaftliches Bekenntnis“, beschreiben die Initiatoren ihr Ziel. Bis Ende 2007 wollen sie 100.000 Einträge gesammelt haben. Zahlreiche Verbänden, Organisationen und Firmen unterstützen die Kampagne.

Zur Eröffnung sagte Starkoch Klink, Genmanipulation sei unverantwortlich und zerstöre das gesamte Lebensgleichgewicht. Die Menschen dürften sich nicht um des Profits willen in die natürliche Ordnung einmischen. "Die Natur weiß sehr genau, was gut und richtig ist." Es gebe für eine gute und gesunde Küche nichts Besseres als natürliche und möglichst aus der Region bezogene Bio-Produkte.

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