Nachrichten | 19.2.2007

Es bleibt dabei:

Die Deutschen wollen kein Genfood

Drei Viertel der Bundesbürger lehnen die Entwicklung und Einführung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln generell ab. Sieben Prozent finden Genfood gut, 18 Prozent stehen diesem Thema gleichgültig gegenüber. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung.

Sie zeigen, dass die Deutschen auch weiterhin mit großer Mehrheit gentechnikfrei essen wollen. 72 Prozent der Befragten fordern zudem eine bessere Kennzeichnung. Nur 23 Prozent halten die aktuellen Bestimmungen für ausreichend. Müssten künftig Schnitzel und Milch einen Hinweis auf Gen-Soja im Futtertrog tragen, hätte dies gravierende Auswirkungen. Denn 85 Prozent der Befragten wollen keine tierischen Produkte essen, wenn diese von Tieren stammen, in deren Gene entweder direkt eingegriffen wurde oder die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln ernährt wurden.

In anderen Bereichen ist die Ablehnung der Gentechnik nicht so stark. Vier von zehn Befragten gaben an, sie seien generell gegen den Einsatz von Gentechnik. Konkret auf die Herstellung von Impfstoffen oder Medikamenten mit Hilfe der Gentechnik angesprochen, lehnten nur zehn Prozent der Befragten solche Mittel ab.

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