Nachrichten | 9.7.2008

Online-Karten

Hier wächst der Gen-Mais

Im Internet gibt es drei Angebote, die die aktuellen Genmais-Anbauflächen in Deutschland auf Karten zeigen. Eine davon zeigt die Felder so genau, dass Imker sie meiden und Feldbefreier sie finden können.

Der Hamburger Andreas Seidl verknüpft auf seiner Seite www.xcute.com die Angaben aus dem Standortregister mit den jeweiligen zoombaren Google-Maps sowie Satellitenbildern. Die Karten enthalten alle Anbauflächen seit 2005. Allerdings gibt es diese flurstücksgenaue Darstellung erst für die Bundesländer Brandenburg, Baden-Württemberg und Hessen. Alle anderen Karten des geographischen Informationssystems gentechnisch veränderter Organismen geben die Gentechnikstandorte auf der Ebene der Landkreise wieder. Darunter finden sich auch Karten mit allen bisherigen Versuchsfeldern oder den Standorten der erst vor zwei Jahren bekannt gewordenen Wertprüfungen. Zusätzlich sind die Daten auch noch in Tabellen ausgewertet. Dabei zeigt sich zum Beispiel, dass die meisten experimentellen Freisetzungen von 1991 bis 2008 in Bayern und Niedersachsen stattfanden.

Die Karte von Greenpeace zeigt die Genmais-Standorte 2008 verteilt auf die einzelnen Bundesländer. Dabei sind angemeldete und später wieder zurückgezogene Anträge eigens markiert.

Auch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat kürzlich sein Standortregister mit einer Karte verknüpft. Sie zeigt beim Zoomen die jeweilige Gemeinde, in der ein Genmaisfeld oder ein Versuchsanbau liegt.

powered by