Nachrichten | 17.11.2008

Neue Versuche:

Gen-Gerste zieht um nach Meck-Pomm

Der umstrittene Versanbau der Universität Gießen mit genmanipulierter Gerste geht weiter. Allerdings nicht mehr auf dem Uni-Gelände, das in den letzten beiden Jahren Besuch von Feldbefreiern bekam. Im Frühjahr hatte die Uni darauf hin auf einen weiteren Anbau auf dem Uni-Gelände verzichtet.

Nun hat das Institut für Phytopathologie und angewandte Zoologie der Universität Gießen beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit einen neuen Versuch beantragt - in Mecklenburg-Vorpommern. Die Versuchsfelder sollen von März 2009 bis Ende September 2010 in Groß-Lüsewitz bei Rostock angelegt werden. Finanziell gefördert wird der Versuch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Der Versuchsleiter Professor Karl-Heinz Kogel rechnet mit einer Genehmigung ab Februar, nach Ablauf der Einspruchsfristen, schrieb die Giessener Allgemeine.

Die Gen-Gerste soll einmal zu Bier verbraut werden. Dagegen wehren sich heute schon der Verband Private Brauereien Deutschland und der Deutsche Brauerbund mit der ‚Initiative Bier ohne Gentechnik’.

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