Freilandversuche in der EU: Es geht weiter abwärts

Die Zahl der Freilandversuche mit gentechnisch manipulierten Pflanzen hat sich in der EU binnen fünf Jahren auf ein Zehntel reduziert. 2009 wurden der zentralen Datenbank des Joint Research Centre (JRC) der EU noch 109 neue Versuche gemeldet. 2014 waren es noch zehn neue Freisetzungen. Davon finden vier in Spanien statt, drei in Schweden und je eine in Großbritannien, Tschechien und Polen. In allen anderen EU-Staaten werden keine gv-Pflanzen für Versuche freigesetzt.

Drei Versuche in Spanien und der in Tschechien befassen sich mit Mais. Neben längst bekannten Genmanipulationen wie Glyphosatresistenz ist ein Mais dabei, dessen Keimling einen höheren Vitamingehalt aufweisen soll. In zwei Versuchen werden Kartoffel gepflanzt, die mehr Stärke produzieren oder gegen Krankheiten resistent sein sollen. In Polen und Schweden pflanzen die Forscher genmanipulierte Pappeln an. Ein völlig neues Lebensmittel will das britische Rothamsted Research Institute kreieren. Es testet für drei Jahre einen genmanipulierten Leindotter, der mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren produzieren soll. Die meisten der 14 Anträge stammen von Universitätsinstituten. In Spanien testet der französische Saatgutkonzern Limagrain zwei seiner Mais-Sorten.

Neben den zehn neuen Versuchen werden 2014 auch einige in den Vorjahren genehmigte mehrjährige Freilandversuche fortgesetzt, etwa an der Universität Wageningen in den Niederlanden. Dort wachsen schorfresistente Apfelbäume und Kartoffel, die gegen Kraut- und Knollenfäule resistent sein sollen.

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NGOs fordern unabhängige Wissenschaftsberatung für die EU

Der scheidende EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hatte Anfang 2012 die Stelle einer wissenschaftlichen Chefberaterin geschaffen. In einem Schreiben an seinen Nachfolger Jean-Claude Juncker haben 28 europäische Umwelt- und Gesundheitsorganisationen für eine „objektive, breit gefächerte und transparente wissenschaftliche Beratung“ plädiert. „ Die Chefberater-Position kann und wird diesem Zweck nicht gerecht werden. Dies liegt nicht an einem Mangel an Ressourcen, sondern an den dieser Rolle selbst innewohnenden Schwächen“, heißt es in dem Brief.

Bereits im Juli hatten einige der Organisationen die Stelle der wissenschaftlichen Chefberaterin in Frage gestellt, da sie einer einzelnen Person zuviel Einfluss verleihe. „Den Unterzeichnern wurde seither vorgeworfen, die Integrität und Unabhängigkeit der von der Kommission in Anspruch genommenen wissenschaftlichen Beratung aushöhlen zu wollen“, beklagen die NGOs. Dabei gehe es ihnen darum, diese Integrität und Unabhängigkeit aufrechtzuerhalten. „Weit davon entfernt, wissenschaftsfeindlich zu sein, fordern wir, dass den politischen Entscheidungsträgern objektives und vielfältiges Fachwissen zur Verfügung gestellt wird. Eine einzige Beraterin kann dies nicht garantieren.

Derzeit hat den Posten die schottische Molekularbiologin Anne Glover inne. Sie macht kein Geheimnis daraus, dass sie die Agro-Gentechnik für sinnvoll hält und die europäische Öffentlichkeit für innovationsfeindlich. Eine Neubesetzung der Position würde das Problem nicht lösen, schreiben die NGOs. „Interessengruppen haben längst erkannt, dass eine Steuerung umso einfacher ist, je mehr die wissenschaftliche Beratung in die Hände einer einzigen Person gelegt wird.“ Da die Chefberaterin nicht zur Veröffentlichung ihrer Empfehlungen verpflichtet sei, werde die Einflussnahme der Lobbyisten noch mehr vereinfacht. „Wir halten an dem Grundsatz fest, dass wissenschaftliche Beratung unabhängig, objektiv und transparent sein sollte. Eine einzige Chefberater-Position für die gesamte EU-Politik macht es schwierig, diesem Grundsatz zu entsprechen“, lautet das Fazit der NGOs.

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Resistente Wurzelbohrer machen US-Farmern zu schaffen

Auch im US-Staat Pennsylvania sind inzwischen resistente Populationen des Westlichen Maiswurzelbohrers aufgetaucht. Das meldete die US-Fachzeitschrift AG Professional. Sie berichtete von drei massiv durch den Schädling befallenen Feldern. Auf ihnen wuchsen drei verschiedene Bt-Mais-Sorten. Zwei von Monsanto produzierten das Bt-Toxin Cry3Bb1, eine von Syngenta produzierte mCry3A. Die Wurzelbohrer steckten beide Gifte weg.
Der Artikel weist auch darauf hin, dass die resistenten Schädlinge die Farmer in den US-Staaten des Mittleren Westens schon länger beschäftigen und sich langsam auch im Osten breit machen. Bisher seien die nächstgelegenen Felder in Michigan und dem nördlichen Teil des Staates New York gelegen. Die ersten resistenten Wurzelbohrer hatten Insektenforscher 2011 in Iowa entdeckt. Ein Jahr später warnten 22 Mais-Experten die US-Umweltbehörde EPA vor den zunehmenden Resistenzen.
Die wichtigste Empfehlung besorgter Wissenschaftler lautete bisher: Fruchtfolge statt Monokultur. Weil der Schädling auf Mais als Wirtspflanze angewiesen ist, galt ein Wechsel zwischen Mais und Sojabohnen im Anbau als geeignetes Mittel, ihn einzudämmen. Im letzten Jahr entdeckten US-Forscher allerdings in Illinois Schädlingspopulationen, die Bt-resistent waren und zudem gelernt hatten, ein Jahr auf Sojafeldern zu überleben. Die Wissenschaftler stellen den Gentech-Anbau allerdings nicht in Frage. Sie empfehlen, stärker auf Gentech-Pflanzen mit verschiedenen Bt-Toxinen zu setzen und mehr Insektizide zu spritzen.

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Zu gefährlich für den Honig: Mexikanischer Richter verbietet Gentech-Soja

Ein Richter in der mexikanischen Provinz Yucatan hat dem Gentech-Konzern Monsanto die staatliche Erlaubnis entzogen, in der Provinz genmanipulierte Sojabohnen anzubauen. 2012 hatte das Landwirtschaftsministerium den Anbau auf insgesamt 250.000 Hektar in 7 Provinzen erlaubt. Etwa 30.000 Hektar entfielen auf Yucatan. Gegen diese trotz massiver Proteste erteilten Zulassung war eine kleine Gruppe von Imkern vor Gericht gezogen, die um die Reinheit ihres Honigs fürchtete. Wie die britische Zeitung The Guardian berichtete, stützten sich die Imker auf eine in der Zeitschrift Nature veröffentlichte Studie. Deren Autoren fanden bereits ein Jahr nach der erteilten Erlaubnis genmanipulierte Sojapollen in einigen Honigproben. „Gentech-Soja stellt eine unerkannte Gefahr für die Imkerei und ihre wirtschaftliche Bedeutung in einem der weltweit größten Erzeugerregionen für Honig“ schreiben die Wissenschaftler und bezifferten die Einbußen für die Imker durch Verunreinigungen auf zwölf Prozent. Eine Koexistenz zwischen Honig-Erzeugung und Gentech-Soja sei nicht möglich, schloss der Richter aus dieser Studie und entschied zugunsten der Imker.
Der Guardian schreibt, ein ähnliches Urteil sei bereits im Frühjahr 2014 ergangen und bald werde eine dritte Entscheidung in der Provinz Chiapas fallen, vermutlich ebenfalls zugunsten der Imker. Ihnen kommt eine Passage der mexikanischen Verfassung zugute, wonach die Regierung indigene Gemeinschaften umfassend konsultieren muss, wenn sie Entscheidungen trifft, was auf deren Gebiet angebaut werden darf. Dies hatte das Landwirtschafsministerium unterlassen.
Nach Ansicht des Guardian sind diese Urteile allerdings erst die erste Runde im Kampf der kleinbäuerlichen Imker gegen den Konzern Monsanto. Dieser werde wahrscheinlich bei der nächsthöheren Instanz in Berufung gehen.

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Opt-Out-Regelung: Verbände schreiben an Europa-Abgeordnete

Mehrere Bio- und Umweltverbände haben die EU-Parlamentarier in einem Brief aufgefordert, die vom Ministerrat im Juni beschlossene Opt-Out-Regelung nachzubessern. Denn auch das Parlament muss einer Regelung für nationale Gentechnik-Verbote zustimmen. Das Thema wird die Abgeordneten beschäftigen, sobald sie Anfang September aus der Sommerpause zurückkehren.
Die Verbände kritisieren insbesondere, dass die „Mitgliedstaaten zunächst via Kommission bei den Gentechnik-Konzernen nachfragen müssen, ob diese freiwillig auf den Anbau ihrer Pflanzen im jeweiligen Hoheitsgebiet verzichten.“ Das brächte „die gewählten Repräsentanten und souveräne Regierungen in die Rolle eines Bittstellers gegenüber Monsanto & Co.“
Die Verbände erinnerten die Abgeordneten an ihren Beschluss aus dem Jahr 2011. Damals hatten sie das Zulassungsverfahren und die Rolle der EU-Lebensmittelbehörde EFSA deutlich kritisiert und umfassende Opt-Out-Regelungen verlangt. Zu den damals aufgelisteten Gründen für ein nationales Verbot zählten unter anderem der Erhalt der lokalen biologischen Vielfalt, fehlende Daten zu potentiell schädlichen Auswirkungen oder „die Tatsache, dass Koexistenzmaßnahmen undurchführbar oder mit hohen Kosten verbunden sind.“
Das Schreiben endet mit einem Appell an die Abgeordneten: „Es ist jetzt an Ihnen, sich in den Verhandlungen mit Kommission und Rat für echte Verbotsmöglichkeiten des Gentechnik-Anbaus, eine lückenlose Risikobewertung und die Durchsetzung der vollen territorialen Souveränität der Mitgliedstaaten einzusetzen.“

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Handel setzt auf gentechnikfreie Eier

Die großen deutsche Handelsketten drängen ihre Eierlieferanten dazu, ihre Legehennen mit gentechnikfreiem Futter zu ernähren. Das berichtete die Lebensmittelzeitung (LZ). Demnach verlangten Rewe und Edeka „weiterhin die Lieferung von Eiern aus gentechnikfreier Fütterung“. Aldi und Lidl überlegen noch, gentechnikfreies Futter zu verlangen. „Die Ausschreibungen sind aber noch nicht raus“, zitierte die LZ Anfang August einen Brancheninsider.
Der Verband Lebensmittel Ohne Gentechnik (VLOG) berichtete, in vielen Gesprächen mit Eiervermarktern sei der Wille, auf Futter ohne Gentechnik zu setzen, deutlich geworden. „Wir rechnen damit, dass zum Jahresende nahezu alle Schaleneier im deutschen Lebensmitteleinzelhandel aus gentechnikfreier Tierfütterung stammen“, erklärte VLOG-Sprecher Alexander Hissting.
Das Nachsehen hat der Bundesverband Deutsches Ei. Der Dachverband der konventionellen Eiererzeuger hatte im Februar 2014 erklärt, zahlreiche Erzeuger könnten nicht mehr gentechnikfrei füttern, „da uns GVO-freies Soja in ausreichender Reinheit eben nicht mehr zur Verfügung steht.“ Der Vorstoß war damals von Umweltorganisationen und brasilianischen Sojaerzeugern scharf kritisiert worden.

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Glyphosat in missgebildeten Ferkeln nachgewiesen

In einer Veröffentlichung im Fachblatt JEAT hat das Team um die Leipziger Professorin Monika Krüger die Ergebnisse von Glyphosatmessungen an missgebildeten Ferkeln vorgestellt.
Die 38 untersuchten Tiere stammten von dem dänischen Landwirt Ib Pedersen, der seit Jahren auf mögliche Gefahren von Glyphosatrückständen in Futtermitteln hinweist. Nach seinen Informationen stieg die Zahl der beobachteten Missbildungen bei lebend geborenen Ferkeln in Relation zum Glyphosatgehalt der Futtermittel. Bei 0,25 mg/kg war eines von 1432 Ferkeln missgebildet. Bei Gehalten um 1 mg/kg war es bereits eines von 260. Erlaubt sind für Mensch und Tier Rückstände bis zu 10 mg/kg in Weizen und 20 mg/kg in Sojabohnen.
In den missgebildeten Tieren fanden die Wissenschaftler bis zu 80 mg/kg an Glyphosat, wobei Lunge und Herz am stärksten belastetet waren. Sie werteten die Funde als Hinweis auf Glyphosat als mögliche Ursache der Missbildungen. „Weitere Untersuchungen sind dringend erforderlich“, schreiben sie in ihrem Fazit. Im Text stellten sie Ihre Ergebnisse in Zusammenhang mit anderen Studien dar, die ebenfalls auf die fruchtschädigende Wirkung von Glyphosat hinwiesen.
Die Untersuchungen für die jetzt veröffentlichte Arbeit begannen bereits im Herbst 2013. Das TV-Magazin Fakt hatte im November 2013 darüber berichtet.

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Umfrage: Immer weniger Appetit auf Genfood

Nur jeder Hundertste Deutsche würde unbesehen zu Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Zutaten greifen. Immerhin elf Prozent können sich vorstellen, solche Lebensmittel zu erwerben – wenn sie sicher sind, besser schmecken oder andere Voraussetzungen erfüllen. Bei 53 Prozent der vom GfK-Verein Befragten kommt Genfood auf keinen Fall in die Tüte. Ein Viertel der Teilnehmer fühlte sich zu wenig informiert, um eine Meinung zu äußern. Jeder elfte der 2000 Befragten interessierte sich nicht für das Thema.
Der GfK-Verein hatte diese Umfrage bereits 2004 und 2010 durchführen lassen. Im Vergleich zeigt sich, dass die Ablehnung gewachsen ist, um insgesamt neun Prozentpunkte. Parallel dazu sank die Zahl derer, die vielleicht Genfood essen würden, von 17 auf 11 Prozent. Konstant blieb die Zahl derer, die sich nicht genug informiert fühlten. „An Brisanz hat das Thema für die Verbraucher offenbar nicht verloren“, kommentierte der GfK-Verein die Zahlen.
Den Begriff „gentechnisch veränderte Lebensmittel“ kannten neun von zehn Teilnehmern. Doch weckte er bei ihnen ganz unterschiedliche Assoziationen, schrieb der GfK-Verein: „So steht Gentechnik für jeden Fünften ganz neutral für Lebensmittel, die in puncto Geschmack oder Aussehen verändert sind. Jeder Zehnte denkt an Genmanipulationen und eine veränderte DNA, andere wiederum an bearbeitetes Saatgut und Tierfutter. 15 Prozent der Befragten äußern sich positiv und assoziieren mit Gentechnik Produkte und Pflanzen, die in Sachen Haltbarkeit, Resistenz und Ertrag Pluspunkte bieten.“

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Futtermittel-Lobby drängt auf Zulassung von acht Gentech-Pflanzen

Die drei großen europäischen Lobby-Verbände der Agrarhändler, Öl- und Futtermittelhersteller haben an die EU-Kommission appelliert, acht Gentech-Pflanzen umgehend als Lebens- und Futtermittel zuzulassen. Sollten die Zulassungen bis September 2104 nicht erteilt werden, drohten Futtermittelknappheit und Teuerung, warnten die Verbände Coceral, Fediol und Fefac. Nachdem ein erster Vorstoß vom 14. Juli ergebnislos blieb, zeigten sich die Verbände am 24. Juli in einer gemeinsamen Erklärung „ernstlich enttäuscht“ über die Untätigkeit der EU-Kommissare.
Bei den acht gv-Pflanze handelt es sich um die Maissorten MON 87460 und T25, Die Sojabohnen DP-305423, MON87708, MON87705 und BPS-CV127-9, den Raps GT 73 und die Baumwolle T304-40. Sie haben bereits alle Phasen der Zulassung durchlaufen. Da die EU-Mitgliedsstaaten keine mehrheitliche Entscheidung trafen, kann die EU-Kommission sie jederzeit zulassen – einige schon seit Ende 2013.
Die drei Verbände argumentieren, dass die EU drei Viertel ihrer eiweißreichen Futtermittel importiere und in den Anbauländern die acht gv-Pflanzen bereits angebaut würden. Ohne Zulassung könnten Lieferungen mit Spuren einer der acht gv-Pflanzen zurückgewiesen werden. Dies könnte zu signifikanten Knappheiten führen, zu Handelsstörungen und Verteuerungen bei wichtigen Lebens- und Futtermitteln.
Solche Warnungen gehören zum üblichen Repertoire der Agrarindustrie. Sie erreichte damit immerhin, dass die EU-Mitgliedsstaaten Anfang 2011 die Nulltoleranz für Futtermittelimporte aufhoben. Bisher haben sich die Szenarien nie bewahrheitet. Auch deshalb nicht, weil die zuständigen Behörden Futtermittel nur sehr oberflächlich auf nicht zugelassene GVO untersuchen. Anders etwa als China, dass 1,45 Millionen Tonnen US-Mais zurückwies.

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Gentech-Mais 1507: Resistente Raupen schon nach drei Jahren

Bereits drei Jahre nach der Markteinführung in Brasilien haben Schädlinge Resistenzen gegen den Gentech-Mais 1507 und das von ihm produzierte Bt-Toxin entwickelt. Das berichteten Forscher der Universität Sao Paulo im Fachblatt Crop Protection. Beteiligt an der Studie war auch der Hersteller Dow. Brasilien gilt als eines der Hauptanbauländer für die Maislinie 1507. Ihr Bt-Toxin Cry1F soll den Heerwurm bekämpfen, einen Falter, dessen Raupen die Blätter des Maises fressen. Schon 2011 tauchten erste Meldungen von resistenten Raupen auf. Insgesamt untersuchten die Wissenschaftler acht resistente Heerwurm-Populationen aus mehreren Regionen Brasiliens.
Die Organisation Testbiotech wies auf Studien hin, die bereits 2008 gezeigt hatten, dass der Schädling in Puerto Rico nach wenigen Anbaujahren weitgehend immun gegenüber Cry1F geworden war. Die Industrie hatte Mais 1507 daraufhin in Puerto Rico vom Markt genommen. In einer Grafik fasste Testbiotech weitere Fälle zusammen, in denen Schadinsekten Resistenzen gegen Bt-Toxine entwickelt hatten. In Europa steht der Mais 1507 vor seiner Anbauzulassung.
Gentechnik-Forscher haben sich übrigens die resistenten Falter bereits zunutze gemacht. Sie mästeten die Raupen mit Blättern von Bt-Mais und verfütterten sie anschließend an deren natürliche Fraßfeinde. So konnten sie zeigen, dass der Bt-Mais für Nützlinge nicht schädlich ist.

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