Indien: Fasten gegen Gentechnik

Zahlreiche Organisationen protestieren in Indien am Samstag, den 30. Januar, mit einem eintägigen Fasten gegen die geplante Einführung von genmanipulierten Auberginen (Brinjal). Auch Regierungsmitglieder einzelner Bundesstaaten unterstützen die Aktion. Die für Genfood-Zulassungen zuständige Behörde hat den Anbau bereits genehmigt, doch die Bundesregierung hat bisher nicht endgültig zugestimmt.

Der 30. Januar ist der Todestag von Mahatma Gandhi und wird in Indien als Tag der Martyrer gefeiert, zur Erinnerung an die im gewaltlosen Kampf für die indische Freiheit Getöteten. Die Organisatoren des Fastens ziehen in ihrem Aufruf die Verbindung zwischen Gandhis Kampf gegen die Kolonialmacht England und internationalen Konzernen wie Monsanto, die Indien seiner Nahrungsmittelsouveränität berauben und es so erneut kolonialisieren wollen.

Indien ist die Heimat der Auberginen, die dort Brinjal heißen und zu den Grundnahrungsmitteln gehören. Seit Jahren versucht Mahyco Monsanto Biotech, für seine Bt-Brinjal die Zulassung zu bekommen. Sie wäre das erste genmanipulierte Lebensmittel, das in Indien angebaut würde. Eine Auswertung der bisherigen Unterlagen durch das französische Institut CRIIGEN hat gezeigt, dass Bt-Brinjal eine mögliche Gesundheitsgefahr bedeuten.

Mit Gandhi gegen Gentechnik

Mit Gandhi gegen Gentechnik

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Ein Kommentar zu “Indien: Fasten gegen Gentechnik”

  1. GayRoulette
    23. September 2010 um 16:41

    Wow, interesting! Has anyone else come across anything different compared to this? I am curious where to find more knowledge on this matter…

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